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Neue Kanäle in der Kirchstraße und im Egelsbacher Westen

Tränkbach naturnah umgestaltet

Die Rohre sind verlegt: Bis auf kleine Restarbeiten hat der Abwasserverband die Kanalbauarbeiten in der Kirchstraße und im Westen von Egelsbach - im Wohngebiet südlich der Trift und im Neulandweg - abgeschlossen. Nach Angaben von Geschäftsführer Werner Hötzel betragen die Herstellungskosten „trotz einiger unvorhergesehener Dinge“ wie im Budget vorgesehen rund 3,3 Millionen Euro.

Während die Kanäle längst unter der Erde liegen, traten beim Straßenbau, für den die Gemeinde und der Abwasserverband zuständig sind, Probleme auf. In der Kirchstraße zeigte sich, dass die Versorgungsleitungen im Fußwegebereich besonders geschützt werden müssen, um durch Busse oder Lkws keinen Schaden zu erleiden. Hintergrund ist, dass die Straße niveaugleich gestaltet wird, schwere Fahrzeuge also auch über Flächen
fahren können, die früher den Fußgängern vorbehalten waren. Die erforderlichen Abstimmungen wurden durch die Gemeinde vorgenommen und es musste danach eine zusätzliche Betonschicht eingebracht werden. Dadurch kam es bei der Fertigstellung der Kirchstraße zu Verzögerungen. Die Bautätigkeit wird voraussichtlich noch bis Ende September andauern. Im Wohngebiet südlich der Trift ist das Pflaster hingegen verlegt und es stehen nur noch kleinere Arbeiten an.

Während die Kanäle in der Kirchstraße wegen ihres Alters erneuert werden mussten, waren die Projekte im Westen von Egelsbach Voraussetzung für die ordnungsgemäße Entwässerung des Neubaugebietes im Brühl. Von dort wird das Abwasser über den vorhandenen Nordsammler durch die Wolfsgartenstraße und die Trift in Richtung der Verbandskläranlage abgeleitet.

Berücksichtigen musste der Verband die Vorgabe des Regierungspräsidiums, dass die bisherigen Überflutungsflächen im Tränkbachbereich bei einem Starkregen trotz der zusätzlichen Mengen aus dem Brühl nicht mehr als in der Vergangenheit überschwemmt werden dürfen. Ohne zusätzliche Entlastungskanäle, die an das so genannte Trennbauwerk auf der Trift angeschlossen wurden und zu neuen Einleitestellen führen, wäre das nicht machbar gewesen. Der Überlaufschacht regelt, dass Wasser in den Tränkbach fließt, wenn der Nordsammler die Regenmassen nicht komplett aufnehmen kann. Allein mit Entlastungskanälen war es aber nicht getan. Ein neues Landesgesetz verlangt für Einleitegenehmigungen, dass der natürliche Zustand und die Selbstreinigungskraft der jeweiligen Gewässer deutlich gesteigert werden. Der Abwasserverband hat deshalb den Tränkbach auf einer Strecke von etwas zwei Kilometern - vom Anglerheim bis zur Einmündung in den Hegbach - naturnah umgestaltet. Viele Kurven, Staustufen, Inseln, Totgehölze und zusätzliche Bepflanzungen machen aus dem Bach jetzt ein mustergültiges Öko-Gewässer.

 

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