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Facettenreicher Beruf mit Perspektiven

2016 03 15 facettenreicher beruf mit perspektiven

- Ausbildung beim Abwasserverband/Weltwassertag -

Auch dieses Jahr ist der 22. März wieder der Internationale Weltwassertag. Er steht immer unter einem anderen Motto, 2016 lautet es „Wasser und Arbeitsplätze“. Damit soll die Bedeutung der Wasserwirtschaft für die Arbeitsmärkte hervorgehoben werden. Der Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen nimmt das Motto zum Anlass, um auf eine freie Ausbildungsstelle hinzuweisen. Der Verband sucht zum 1. August oder 1. September eine junge Frau oder einen jungen Mann zur Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik.
„Diese Facharbeiterausbildung im technischen Umweltschutz gewährleistet den Einstieg in einen Beruf mit vielen Perspektiven“, sagt Geschäftsführerin Eva-Maria Frei. „Wir bieten die dreijährige Ausbildung erstmals an, und zwar mit der Perspektive der anschließenden Übernahme und einem sicheren Arbeitsplatz innerhalb des öffentlichen Dienstes.“ Mit 850 Euro im ersten Ausbildungsjahr gebe es zudem ordentliche Verdienstmöglichkeiten.
Bewerben können sich junge Leute, die mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben: schriftlich mit Bewerbungsschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse bis zum 1. April an Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen, Kennwort: Bewerbung, Prinzessin-Margaret-Allee 1, 63225 Langen oder per E-Mail als PDF-Anhang an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Erwartet werden gute Noten in Mathematik, Chemie und Biologie sowie Freude an Technik, handwerkliches Geschick und Leistungsbereitschaft. Fachkräfte für Abwassertechnik reinigen Abwässer und warten Abwasserrohrsysteme. Sie planen, überwachen, steuern und dokumentieren die Betriebsabläufe einer Kläranlage.
Langweilig wird es in dem facettenreichen Beruf nicht. Elektrotechnische, mechanische und Arbeiten im Labor wechseln sich ab. Dort folgen auf Tätigkeiten unter freiem Himmel Analysen und Tests. Am Mikroskop wird zum Beispiel die Beschaffenheit des Belebtschlamms ermittelt. Hier leben die Mikroorganismen, die für die Abwasserreinigung sorgen. Ein anderes Feld sind die Inspektion und Wartung von Maschinen, Geräten, Rohrleitungssystemen und baulichen Anlagen. Darüber hinaus sind Fachkräfte für Abwassertechnik für die Instandhaltung der Kanalsysteme zuständig. Beim Abwasserverband sind das die Kanäle in Egelsbach und Erzhausen. Mit Kameras werden Schäden geortet oder mit speziellen Spülgeräten Rohre gereinigt.  
Wie die Wasserversorgung bietet auch die Wasserentsorgung vielseitige und krisenfeste Beschäftigung mit Zukunft – denn Wasser brauchen alle. Der vor 52 Jahren gegründete Abwasserverband trägt dazu bei, die Wasserqualität in Flüssen und anderen Gewässern zu erhalten oder zu verbessern und damit die Trinkwasserreserven zu schützen. Rund zwanzig Beschäftigte zählt der Verband gegenwärtig, die sich um die mechanische und biologische Reinigung in der Zentralkläranlage westlich des Langener Stadtteils Oberlinden und um die weiteren Einrichtungen kümmern.
In Langen, Egelsbach und Erzhausen leben rund 55.000 Menschen, Tendenz steigend. Der Verband ist Garant dafür, dass ihre Abwässer bestens gereinigt wieder in den Naturkreislauf gelangen. Statistisch gesehen wird ein Wassertropfen bei trockenem Wetter drei Tage in der Kläranlage „behandelt“, um ihn anschließend putzsauber in der Natur zu verabschieden. Auf die mechanische Reinigung mit Rechenanlage, Sand- und Fettfang sowie die Vorklärung folgt die „Biologie“ mit Belebungsbecken und Nachklärung. Anschließend führt der Hundsgraben das saubere Wasser zum hessischen Ried in Richtung Rhein. Aktuell betreibt der Verband in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und mit finanzieller Unterstützung durch das Land ein Forschungsprojekt, bei dem es darum geht, winzig kleine Mengen von Rückständen aus Arznei-, Haushalts- und Pflegemitteln aus dem Abwasser zu entfernen.
Der Schutz oberirdischer Gewässer und des Grundwassers zählt zu den bedeutendsten Aufgaben der Umweltpolitik. Wasser ist die wichtigste Ressource und Lebensgrundlage für alle Lebewesen auf der Erde. Auf diese Bedeutung weist der Weltwassertag hin. Große Unterschiede bei den Regenmengen führen dazu, dass weltweit viele Regionen regelmäßig unter Wasserknappheit leiden, während andere Gebiete Wasser im Überfluss haben. Knapp eine Milliarde Menschen, das entspricht einem Siebtel der Weltbevölkerung, haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Infolge des Klimawandels und des Bevölkerungswachstums verändert sich die Situation immer weiter zum Negativen. Neue Rezepte für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasservorkommen sind daher dringend nötig.
Hauptziel des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit, den Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung aufmerksam zu machen. Darum geht es auch bei einer Führung, zu der der Abwasserverband im Zusammenhang mit dem Weltwassertag für Samstag, 16. April, von 11 bis 14 Uhr zur Zentralkläranlage an der Prinzessin-Margaret-Allee 1 in Langen einlädt. Beschäftigte des Verbandes werden dabei mit den spannenden Abläufen der Abwasserreinigung vertraut machen und auch über den Beruf „Fachkraft für Abwassertechnik“ informieren. Anmeldungen unter der Rufnummer 06103 9083 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Am 28. April beteiligt sich der Abwasserverband wieder am Girls‘ Day. Mädchen aus den Klassen vier bis sieben können dann bei einer Techniktour die Aufgaben des Verbandes und die Berufsmöglichkeiten kennenlernen und auch ins Labor reinschnuppern. Anmeldungen und nähere Informationen ebenfalls unter den obigen Kontaktdaten.

 

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