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Beitrag zum Klimaschutz

Abwasserverband stellt auf Ökostrom um

Der Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen stellt laut einem Beschluss des Verbandsvorstandes auf Ökostrom um. „Ab 1. August werden wir ein zertifiziertes Produkt über die Langener Stadtwerke beziehen“, sagt Verbandsgeschäftsführer Werner Hötzel. „Wir wollen damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“
Das sei nur konsequent. Denn beim Abwasserverband stehe der Umweltschutz seit jeher an erster Stelle. „Mit der Reinigung des Schmutzwassers aus den drei Verbandsgemeinden erfüllen wir eine wichtige Aufgabe in der Gewässerreinhaltung“, betont Hötzel.

Durch den Ökostrombezug entstehen dem Verband Mehrkosten von 18.000 Euro im Jahr. Sie werden aber kompensiert durch Einnahmen aus dem Erneuerbaren Energiegesetz. In diesen Genuss kommt der Verband, weil er – in enger Kooperation mit den Stadtwerken - Faulgas verstromt. Das Gesetz sieht dafür Vergütungen vor. Sie belaufen sich auf rund 25.000 Euro im Jahr.
Faulgas eignet sich wie Biogas zur Stromerzeugung. Im Jahr gewinnt der Verband dadurch etwa 700.000 Kilowattstunden. Das entspricht einem Viertel des Gesamtbedarfs für die Kläranlage.
Durch den Ökostrombezug erreicht der Verband, dass jährlich 1900 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden. Das ist eine Menge, die dem CO2-Ausstoß von knapp 700 Kleinwagen entspricht. Würden alle Kläranlagenbetreiber in Hessen nach dem Vorbild des Abwasserverbandes handeln, könnte die Umwelt in einem noch weitaus größeren Maß von dem Treibhausgas entlastet werden. Hötzel kommt dann auf 110.000 Pkws.
Was die 18.000 Euro an zusätzlichen Kosten anbelangt, macht der Geschäftsführer ebenfalls eine interessante Rechnung auf: Umgerechnet auf die Bevölkerung im Verbandsgebiet seien das 30 Cent pro Einwohner und Jahr.

 

 

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