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Abwasserverband erneuert Kanalhausanschlüsse

Bauarbeiten auf Ostendstraße und Offenthaler Straße in Egelsbach

Der Abwasserverband erneuert in den kommenden Monaten in Egelsbach die Kanalhausanschlüsse in der Ostendstraße sowie einem Teilabschnitt der Offenthaler Straße. Anschließend wird die Gemeinde die Straßendecken sanieren.

Die Arbeiten in der Ostendstraße beginnen wegen der günstigen Witterung bereits am kommenden Montag, 22. Januar. Insgesamt werden hier rund 60 Anschlüsse in offener Bauweise erneuert. Dafür ist eine Gesamtbauzeit von rund dreieinhalb Monaten veranschlagt, bevor dann im Sommer die Straßensanierung an die Reihe kommt.

Während der Arbeiten muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Im ersten Abschnitt wird die Ostendstraße in Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Gemeinde zwischen Darmstädter und August-Bebel Straße zur Einbahnstraße.

Im Anschluss an die Ostendstraße macht sich der Abwasserverband auf der Offenthaler Straße ans Werk. Zwischen August-Bebel-Straße und Wiesenstraße müssen 35 Hausanschlüsse erneuert werden. Darüber hinaus wird der Hauptkanal zwischen August-Bebel-Straße und Lessingstraße auf einer Länge von rund 65 Metern vergrößert. Berechungen haben gezeigt, dass die vorhandenen Rohre mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern zu klein sind. Sie werden deshalb auf 40 Zentimeter vergrößert. Für die Anwohner bedeutet dies einen besserer Entwässerungskomfort und somit eine höhere Abflussleistung.

Die Arbeiten im Bereich Offenthaler Straße werden vermutlich im Mai beginnen und rund drei Monate dauern.

Pluspunkt milde Witterung, aber Unwägbarkeiten im Untergrund

Entwässerungsprojekte des Abwasserverbandes im Egelsbacher Westen und auf der Kirchstraße

Der milde Winter unterstützt die Entwässerungsprojekte des Abwasserverbandes im westlichen Egelsbacher Gemarkungsgebiet. Nach Angaben von Geschäftsführer Werner Hötzel „sind wir bei der Renaturierung des Tränkbaches weit vor dem Zeitplan“. Auch der unterirdische Rohrvortrieb im Neulandweg werde durch das überwiegend frostfreie Wetter begünstigt. Allerdings hätten hier die Bodenverhältnisse das Vorankommen erschwert. Die Arbeiten sind Voraussetzung für die ordnungsgemäße Entwässerung des Neubaugebietes im Brühl. Von dort wird das Abwasser über den vorhandenen Nordsammler durch die Wolfsgartenstraße und die Trift in Richtung der Verbandskläranlage abgeleitet. Berücksichtigen muss der Verband dabei die Vorgabe des Regierungspräsidiums, dass die bisherigen Überflutungsflächen im Tränkbachbereich bei einem Starkregen trotz der zusätzlichen Mengen aus dem Brühl nicht mehr als in der Vergangenheit überschwemmt werden dürfen. Ohne zusätzliche Entlastungskanäle, die an das so genannte Trennbauwerk auf der Trift angeschlossen sind und zu neuen Einleitestellen führen, wäre das aber nicht machbar. Der Überlaufschacht regelt, dass Wasser in den Tränkbach fließt, wenn der Nordsammler die Regenmassen nicht komplett aufnehmen kann. Beim Bau der Entlastungskanäle wendet der Verband auf einem Abschnitt ein besonderes Verfahren an. Im Neulandweg und dann weiter bis zum Tränkbach-Auslass an der Erzhäuser Allee werden die Kanalrohre auf einer Länge von 500 Metern von Schächten aus unterirdisch vorangetrieben. Eine Methode, die vergleichbar ist mit dem Bau eines Tunnels. Ausführendes Unternehmen ist eine österreichische Spezialfirma, das in der kommenden Woche Vollzug melden will.

Derzeit nähert sich die Baustelle auf der Erzhäuser Allee dem Zielpunkt. Wechselnde Bodenschichten, Lehm und Wurzelwerk erschwerten das Vorankommen. „Ansonsten wären wir noch drei Wochen früher fertig gewesen“, sagte Hötzel. Vom Trennbauwerk auf der Trift bis zum Beginn des unterirdischen Rohrvortriebs wird der Kanal in offener Bauweise verlegt. Auch das ist bald erledigt und deswegen dürfte der Neulandweg nach Hötzels Angaben bis Ende Februar wieder komplett befahrbar sein. Allein mit Entlastungskanälen – ein weiterer mündet im Bereich Bruch in den Tränkbach - ist es aber nicht getan. Ein neues Landesgesetz verlangt für Einleitegenehmigungen, dass der natürliche Zustand und die Selbstreinigungskraft der jeweiligen Gewässer deutlich geseigert werden. Der Abwasserverband muss deshalb den Tränkbach in Teilbereichen grundlegend umgestalten. Renaturiert wird auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern vom Anglerheim bis zur Einmündung in den Hegbach. Viele Kurven, Staustufen, Inseln, Totgehölze und zusätzliche Bepflanzungen – aus dem biederen Tränkbach wird ein mustergültiges Öko-Gewässer. Zu sehen ist das inzwischen beispielsweise an der Erzhäuser Allee und westlich davon. Weil das Wetter gut mitgespielt hat, dürfte die Renaturierung bereits bis Ostern abgeschlossen sein. Laut Hötzel deutlich früher als ursprünglich geplant. Zum Gesamtkonzept zählt außerdem, dass vorhandene Kanäle in der Nonnenwiese stillgelegt und andere – in den Wegen südlich der Trift – an den Nordsammler angeschlossen werden. Auch die Hausanschlüsse werden erneuert. Im Höhen- und Brückenweg beginnt der Verband in Kürze mit den vorbereitenden Arbeiten und schottert auf dem Grünstreifen an der Trift provisorische Parkplätze für die Anwohner, die wegen der Baustelle ansonsten keine Abstellmöglichkeiten für ihre Fahrzeuge hätten. Der Schotter weicht später aber wieder einer Begrünung. Parallel werden Versorgungsleitungen verlegt, die sich im Baufenster befinden. Um die Stichstraßen mit dem Nordsammler zu verbinden, muss im Bereich der Trift jeweils ein kleines Stück Kanal zusätzlich gebaut und außerdem die Fließrichtung umgekehrt werden. Im Nonnenwiesen-, Bach- und Birkenseeweg ist dies bereits geschehen.

Auf Wunsch der Gemeinde kümmert sich der Abwasserverband auch um die Herrichtung der künftigen Spielstraßen in dem Wohngebiet. Auf dem Nonnenwiesenweg wurde damit im Dezember angefangen. Um dem Wunsch nach mehr Stellplätzen bei den beengten Platzverhältnissen nachzukommen, wurde aus technischen und wirtschaftlichen Gründen von der ursprünglich geplanten Verlegeart des Pflasters abgewichen. Da die Gemeinde dieser Änderung aber nicht zustimmt, werden nun sämtliche Flächen im so genannten Ellenbogen- und nicht im Linienverbund gestaltet. Voraussichtliche Dauer: etwa drei Monate. In den Startlöchern steht der Abwasserverband mit der Fortsetzung der Kanalsanierung in der Kirchstraße zwischen Rhein- und Ernst-Ludwig-Straße. Er muss aber noch bis Aschermittwoch warten, um mit dem zweiten Teilstück beginnen zu können, da der Karnevalsumzug über die Kreuzung Rheinstraße/Kirchstraße führt. Zu Verzögerungen kam es, weil sich herausstellte, dass die Versorgungsleitungen – von der Telefon- bis zur Stromleitung - nicht tief genug liegen, um die vorgesehene Straßengestaltung zu ermöglichen. Die Planungen der Gemeinde sehen für die Kirchstraße künftig ein einheitliches Niveau ohne Bürgersteige vor. Dies bedarf eines stabilen Straßenaufbaus über die gesamte Breite, weil auf der Kirchstraße auch Busse und Lkws fahren. Um die erforderliche Stabilität zu erreichen, müssen die Kabelpakete jetzt tiefer unter die Erde.

Diese Arbeiten sollen nun in einem Zug von den Versorgungsunternehmen auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Goethe- und Ernst-Ludwig-Straße ausgeführt werden. Zwischen Goethe- und Rheinstraße hat der Abwasserverband schon im November neue Rohre verlegt. Dabei stießen die Ingenieure auf das Problem mit den Versorgungsleitungen. Das Straßenstück erhielt deshalb nur einen provisorischen Schotterbelag und ist derzeit für den Verkehr gesperrt. Zu Umleitungen wird es auch bei der Kanalsanierung im nördlichen Bereich der Kirchstraße kommen. Die Rheinstraße bleibt allerdings durchgängig befahrbar. Einen genauen Zeitpunkt bis zur Fertigstellung konnte Hötzel nicht nennen – später wie Sommer werde es aber nicht werden.

 

Verkehrsbehinderungen: Neuer Kanal in Offenthaler Straße

Abwasserverband sorgt für besseren Entwässerungskomfort

Der Abwasserverband verlegt in der Offenthaler Straße in Egelsbach einen neuen Hauptkanal. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 16. April, dauern etwa sechs bis acht Wochen und machen eine Vollsperrung erforderlich. Anlieger können ihre Häuser aber mit dem Auto erreichen. Der Abwasserverband und die von ihm beauftragten Unternehmen bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Schon seit Mitte März erneuert der Verband in der Offenthaler Straße – zwischen August- Bebel-Straße und Weedstraße – die Hausanschlussleitungen und Straßeneinläufe, damit die Entwässerung dem Stand der Technik entspricht. Zwischen August-Bebel-Straße und Lessingstraße muss zudem der Hauptkanal vergrößert werden, um einen Engpass zu beseitigen. Berechnungen haben gezeigt, dass die vorhandenen Rohre mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern zu klein sind. Sie werden deshalb auf 40 Zentimeter vergrößert. Für die Anwohner bedeutet dies einen besseren Entwässerungskomfort und somit eine höhere Abflussleistung.

Die bisherigen Arbeiten gingen wegen der guten Witterung zügig voran. Der Austausch des Hauptkanals, der in der Straßenmitte liegt, kann deshalb schon früher als ursprünglich geplant beginnen. Der Abwasserverband wird die Straße zunächst wieder provisorisch herrichten. Einen neuen Fahrbahnbelag will die Gemeinde Egelsbach dann im Spätsommer aufbringen.

 

Besuch aus den Partnerstädten von Erzhausen

Mnichovo Hradiste (Tschechien) und Incisa (Italien)  -  in der Kläranlage

Besuch aus den Partnerstädten von Erzhausen - Foto: Sorger/AbwasserverbandAuch auf einem Kanalrohr lässt es sich gut sitzen – vor allem nach einer Besichtigung der weitläufigen Zentralkläranlage des Abwasserverbandes Langen/Egelsbach/Erzhausen. Dessen Geschäftsführer Werner Hötzel (links) empfing jetzt weit gereiste Gäste. Sie kamen aus Mnichovo Hradiste (Tschechien) und Incisa (Italien). Beide Kommunen sind mit Verbandsmitglied Erzhausen verschwistert. Die Partnerschaft mit Mnichovo Hradiste besteht seit zehn Jahren, die mit Incisa ist noch ganz frisch. Beide Delegationen, die unter anderem von Bürgermeister Hans-Dieter Karl begleitet wurden, zeigten sich beeindruckt von der fortschrittlichen Kläranlage. Zulauf, mechanische und biologische Reinigung, der Klärschlamm oder die Leitwarte – die Besucher nahmen viele Eindrücke mit nach Hause und wissen jetzt gut Bescheid, wie das Abwasser ihrer Partnerstadt Erzhausen gereinigt wird.

Foto: Sorger/Abwasserverband

Besuch aus der Partnerstadt von Egelsbach

Pont Saint Esprit informiert sich in der Kläranlage

Besuch aus der Partnerstadt von Egelsbach - Foto: Sorger/AbwasserverbandBei Partnerschaftstreffen gibt es immer etwas zu entdecken: Eine Delegation aus Egelsbachs Partnerstadt Pont Saint Esprit hat ihren Besuch zu einem Abstecher auf die Zentralkläranlage des Abwasserverbandes genutzt. Geschäftsführer Werner Hötzel (rechts) zeigte der Gruppe, die von Mitgliedern des Fördervereins für Städtepartnerschaften begleitet wurde, die Stationen, die das Abwasser auf der modernen Kläranlage durchwandert. Für die Gäste war das ein lehrreicher Rundgang. Sie wissen nun, dass das Abwasser ihrer Partnergemeinde bestens gereinigt in den Naturkreislauf gelangt.

Foto: Sorger/Abwasserverband

Für Straßenbau allein Gemeinde zuständig

Abwasserverband mit Kanälen im Terminplan

Nach Zeitungsberichten haben Egelsbacher Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung den Abwasserverband wegen „Geröllwüsten im Ortskern“ und noch nicht fertig gestellter Bauarbeiten im Bereich der Trift scharf kritisiert, ihm Verzögerungen, eigenmächtiges Handeln und wenig Kooperation unterstellt. Die Vorwürfe sind nach den Worten von Verbandsvorsteher Dieter Pitthan jedoch völlig haltlos. Er wundert sich, dass sie nicht schon in der Sitzung durch seinen Stellvertreter im Verbandsvorstand und Egelsbacher Bürgermeister Rudi Moritz entkräftet wurden. Schließlich sei er über alle Fakten informiert. Auch für CDU-Fraktionschef Frank Taulin, der in der Sitzung offenbar besonders vehement gegen den Abwasserverband gepoltert hatte, wäre es ein Leichtes gewesen, sich auf dem Laufenden zu halten. „Er ist Mitglied der Verbandsversammlung und wenn ihm etwas unklar ist, hätte er nur zum Telefonhörer greifen müssen – was im Übrigen auch für alle anderen Gemeindevertreter gilt“, meinte Pitthan.

Zur Sache: Der Abwasserverband hat unter anderem die Aufgabe, sich um die Erweiterung, Pflege und Unterhaltung der Abwasseranlagen der Gemeinde Egelsbach zu kümmern. Im September vorigen Jahres begann der Verband in der Kirchstraße und im westlichen Gemeindegebiet mit umfangreichen Kanalerweiterungen und –reparaturen. Weil dabei der Presslufthammer eingesetzt werden musste, hatte die Gemeinde aus wirtschaftlichen Gründen beschlossen, die Straßen auch gleich komplett zu erneuern. Ebenfalls um Geld zu sparen, wurde der Straßenbau auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde zusammen mit den Kanalbauarbeiten durch den Verband beauftragt und an eine Fachfirma und an ein Ingenieurbüro vergeben.

Nach den Worten von Geschäftsführer Werner Hötzel darf der Verband laut seiner Satzung und nach dem Wasserverbandsgesetz zwar keine Straßen planen, bauen und betreiben. Der in Egelsbach gewählten Vorgehensweise habe die Kommunalaufsicht aber zugestimmt.

Für die Abwicklung der Straßenbauarbeiten war von Anfang an allein die Gemeinde zuständig. Die Bauamtsmitarbeiter nahmen dazu bis November an den Baustellenbesprechungen teil – als dann Probleme auftauchten jedoch nicht mehr. In der Kirchstraße liegen die Versorgungsleitungen im Fußwegebereich, der künftig als Straße genutzt werden soll, zu hoch und müssen durch den Einsatz besonderer Materialien, die sehr teuer sind,
geschützt oder umverlegt werden. Wie sich die Gemeinde, nachdem inzwischen mehrere Monate ins Land gegangen sind, in Absprache mit den Versorgungsunternehmen entscheidet, ist dem Verband nicht bekannt. Er kann, sagt Verbandsvorsteher Pitthan, die Entscheidung auch nicht beeinflussen und deswegen das Ende der „Geröllwüste“ nicht beschleunigen. Dies sei Aufgabe der Gemeinde, die es ebenso wie die von ihr beauftragten
Straßenplaner offenbar versäumt habe, sich vor Beginn der Bauarbeiten über die Lage der Versorgungsleitungen Gedanken zu machen. Mit diesem Wissen hätte die Gemeindevertretung möglicherweise der vorgeschlagenen Gestaltung der Kirchstraße nicht zugestimmt.

Im Wohngebiet „Auf der Trift“ hat die Gemeinde nach Vergabe der Straßenbauarbeiten die Ausführung geändert und Spielstraßen mit deutlich mehr Stellplätzen beschlossen. Um sie zu markieren, hätte es wesentlich mehr Schnittflächen im Pflaster gegeben. Die Baufirma lehnte deshalb die Gewährleistung ab. Das beauftragte Ingenieurbüro veranlasste daraufhin in Abstimmung und mit Wissen der Gemeinde eine technisch gleichwertige
und kostengünstigere Verlegung. Die Arbeiten wurden allerdings durch die Gemeinde im Dezember gestoppt. Das bis dahin verlegte Pflaster musste wieder entfernt werden. Im März stimmte die Gemeinde dann mit der Baufirma ohne Beteiligung des Verbandes und des Ingenieurbüros die Verlegung mit anderen Pflastersteinen ab. Diese Arbeiten sind derzeit noch im Gang.

Mit seinen Kollegen Rudi Moritz und Dieter Karl aus Erzhausen (ebenfalls stellvertretender Verbandsvorsteher) kam Pitthan vor mehr als zwei Monaten überein, dass die Gemeinde Egelsbach wegen der aufgetretenen Probleme für den Straßenbau an Stelle des Verbandes in die bestehenden Bau- und Planungsverträge eintritt. Die von einem Notar unverzüglich aufgestellten Vertragsergänzungen liegen der Gemeinde bereits sei Ende
März vor – bisher ohne irgendeine Reaktion, geschweige denn einer Zustimmung. Unterdessen sind die vom Abwasserverband zu verantwortenden Kanalarbeiten zu etwa 80 Prozent fertig gestellt und werden termingerecht bis voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen. Die Kanäle im Baugebiet „Brühl“ hat die Gemeinde ohne Beteiligung des Verbandes verlegen lassen. Sie sind somit ihr Eigentum, obwohl Abwasserverband und Gemeinde im
Jahr 2001 vereinbarten, dass die Ortskanalisation Egelsbach durch den Verband übernommen wird und nur dieser sich um die Unterhaltung und die Erweiterung kümmert. Die Herstellungskosten im Brühl wurden von den Grundstücksbesitzern über die Erschließungsbeiträge bezahlt. Die Gemeinde hat dafür kein Geld ausgegeben.

Über die Übernahme der Kanäle müsse die Verbandsversammlung beraten und entscheiden, sagte Pitthan. Dabei gelte es zudem, die Verwendung der Erschließungsbeiträge für andere abwassertechnische Anlagen zu klären. Schließlich beinhalte der Erschließungsbeitrag auch einen Kostenanteil für bestehende und schon früher für das Brühl gebaute Kanäle und Kläranlageneinrichtungen. Dieser Anteil müsse von der Gemeinde noch ermittelt werden, um ihn den Gebührenzahlern gutzuschreiben.

 

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